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Danke, kleiner Hund!
    Du liegst und schläfst.
Sonnenstrahlen auf deinem Fell.
Wohlig reckst und streckst du dich.
Wovon träumst du, kleiner Hund?
Von dem, was war?  Von dem, was sein wird?
    Hast noch nicht viel Gutes erlebt
in deinem kurzen Leben
und doch vertraust du mir?
Weißt, dass Menschenhände schlagen können
und leckst mir doch die Hand?
Weißt, dass Menschenbeine treten können und
schläfst doch zu meinen Füßen?
Weißt, wie Menschen schreien können und
wartest doch auf ein Wort von mir?
Weißt, wohin dich Menschen brachten und
folgst mir doch auf Schritt und Tritt?
    Danke, kleiner Hund!


    (Verfasser unbekannt)





    Dein Hund wartet
   
Mensch, hier sitzt Dein Hund und wartet,
zu ängstlich und zu hoffnungsvoll, einfach zu gehen.
Seit Tagen sitzt er einfach nur an der Straße,
er wartet auf Dich und kann nicht verstehen
    wieso du ihn einfach verlassen hast.
 
    Er dachte, hier hälst Du nur an auf ein Spiel,
das war vor Tagen, und dann gingst Du fort.
Voll Vertrauen, ganz sicher, dass Du zurückkommst,
leidet er seither an diesem einsamen Ort
    an dem Du ihn einfach warten läßt.
     
    So legt er sich nieder und schließt seine Augen,
als er schwach wird vor Hunger, die Kehle wund.
Dir, Mensch, hätt ich gewünscht, zu erleben,
wie er schließlich starb, dein wartender Hund,
    den Du einfach vergessen hast...


    (Aus dem Englischen von Kathi Flood)





    Die Bitte des Kettenhundes an Gott
   
Herr,ich bin nur ein armer Kettenhund,
steh' nun vor Dir,  mein Hals ist wund.
Fast  eingewachsen  ist der Ring,  mit
mit dem ich an der Kette hing.
                 
Hab'  Ohrenschmerzen,  bin fast  blind
von Regen,  Schnee und  kaltem Wind.
    Von Rheuma steif sind meine Knochen,
bin fast auf meinem  Bauch gekrochen
aus Angst vor meinem strengen Herrn;
denn mich  zu streicheln,  lag ihm fern.
                 
Hätt' gern gegeben all' meine Liebe,
erhalten  habe  ich  oft  nur  Hiebe,
nur so,  weil grad im Weg ich stand,
und hätt' so gern  geleckt die Hand.
    Für  nur  ein  wenig Zärtlichkeit,
ein  wenig Lob; wär' gern bereit
mein  armes  Leben  hinzugeben.
Könnt' ich mein Aug' zu ihm erheben
    und  lesen  dann  in  seinem  Blick
ein wenig Liebe;doch dieses Glück
beschieden  hier  war  es  mir nie,
war immer nur ein armes 'Vieh'.
                  
Bin noch nicht alt nach Menschenjahren
und  hab  schon  so  viel  Leid erfahren!
    Doch steht  einmal mein  Herr vor Dir,
dann bitt' ich Dich  -  versprich es mir,
ich  fleh  darum  nicht  ohne  Grund:
Schick  ihn  zurück  als Kettenhund!


    (Verfasser unbekannt)